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Archive for the ‘technic’ Category

Lustre Filesystem Talks

December 21st, 2010 No comments

Wer sich (insbesondere für die Zukunft) vom Lustre Filesystem interessiert dem sind die “hpc-ch” Talks der ETH Zürich ans Herz zu legen. Es sieht wohl so aus das Oracle die Lustre User gerade etwas verhungern lässt … alles sehr unschön.

Für diejenigen die es nicht wissen. Lustre ist DAS Filesystem in der HPC Branche zur Zeit, wenn es darum geht viele Daten schnell an die Maschienen an zu binden.

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Hybridantrieb

October 28th, 2010 1 comment

Wenn es um Autos geht sind “echte Männer” ja immer auf Leistung scharf. Wieso soll man da so was wie einen Hybridantrieb brauchen? Wen stört schon die Umwelt … pfff ;-) Andererseits ist die Hybrid-Technologie auch für den ein oder anderen Spaß gut.

Wie auch immer, was ich vorher auch nicht gewusst habe, Hybrid-Technologie lässt sich auch hervorragend zur Leistungssteigerung von Fahrzeugen einsetzen. Die FAZ hat da einen interessanten Artikel zu. Porsche hat eine Langstrecken-Renn-Variante des 911 GT3 mit Hybridantrieb ausgestattet. Wenn dem Rennfahrer die 480 PS gerade mal nicht ausreichen gibt’s den “Turbo Button” welcher zusätzlich noch mal 82 PS per Elektromotoren in die Vorderachse einspeist. Die Energie wird in einem Schwungradspeicher gespeichert, nicht in Batterien (wie beim Prius).

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Heatball

October 21st, 2010 No comments

Warnung: Dieser Beitrag könnte Werbung enthalten.

Der Heatball behauptet von sich die beste Erfindung seit der Glühbirne zu sein. Das wäre auch kein Wunder, da er ja im Prinzip baugleich ist. Mit einem Wirkungsgrad von 95 Prozent heizt der Heatball Räume und passt dabei in die weitverbreiteten Glühbirnenfassungen E27 und E14, die restlichen 5 Prozent der zugeführten elektrischen Energie werden in ein von vielen Menschen angenehm empfundenes Licht umgewandelt, was aber nur ein zufälliges Nebenprodukt darstellt.
Bestellen kann man den Heatball mit 100 und 75 Watt klar und matt auf heatball.de und wer Umweltschutzbedenken wegen einer Elektroheizung hat, für den sei gesagt, dass ein Teil der Verkaufserlöse für den Regenwaldschutz gespendet wird.

High Speed Trading

October 13th, 2010 No comments

Es gibt ja Sachen in der Wirtschaftswelt die man als Otto-Normal-Nerd irgendwie nicht so richtig fassen kann. Zum Beispiel Hochgeschwindigkeitshandel. Da baut man Server um den Mainframe des jeweiligen Börsenplatzes und kauft/verkauft Aktien im Millisekundentakt. Die Gewinne betragen zwar immer nur zehntel-Cents aber dafür macht’s die Masse. So kann man quasi durch Nichtstun sch***e reich werden.

Und dabei ist es nicht nur wichtig so kurze –und damit latenzarme Verbindungen– wie möglich in Richtung Börsen-Datenbank-Mainframe zu haben, sondern auch die eingehenden “Signale” so schnell wie möglich verarbeiten zu können. Also wieder mal ein klassisches Beispiel dafür das Parallelität nicht immer was bringt. Über Parallelität werden dort nur mehrere Aktien nebenläufig Überwacht. Für eine spezifische Aktie aber zählt nichts anderes als Latenz … und wie bekommt man die? Genau, man übertaktet:

http://insidehpc.com/2010/10/12/appro-hf1-takes-overclocking-to-wall-street/

http://insidehpc.com/2010/10/13/video-inside-high-frequency-trading/

Vortrag – heute

October 8th, 2010 No comments
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LCTP WS 2010/2011

October 1st, 2010 4 comments

Die Einschreibung für Linux-Cluster in Theorie und Praxis hat gerade offiziell begonnen. Einschreibung selbst erfolgt über jExam, alle die keinen Zugriff darauf haben sollten sich umgehend bei Andy Georgi melden.

Wie die Beschreibung schon verrät gibt es dieses Jahr einige interessante Neuigkeiten wie zum Beispiel ein CUDA fähiges Cluster. Außerdem haben wir einige nervige Sachen gekürzt und die spannenden Sachen erweitert. Insofern danke nochmal an die “Versuchskaninchen” von letztem Jahr ;-)

Wer also schon Erfahrung mit Linux hat und schon immer mal wissen wollte wie sich “Cluster Computing” anfühlt ist bei uns bestens aufgehoben. In Vorträgen bekommt Ihr die Grundlagen vermittelt die Ihr dann jeweils direkt im Anschluss auf eurem eigenen Cluster ausprobieren könnt. So entsteht Schritt für Schritt im Laufe des Semesters ein voll funktionsfähiges Linux-Cluster auf dem dann nach Herzens Lust “gespielt”/programmiert/gebenchmarkt/geübt werden kann.

Und jetzt los zur Einschreibung, bzw. zum Weitersagen!

Moodlight mal etwas größer

August 4th, 2010 No comments

Mir ist das Phillips Living Color zu teuer, wer will schon für eine bunte Lampe mehr als 100EUR ausgeben? OK, es sieht wirklich schick aus. Allerdings sind wir Nerds und da kommt es eher auf den Lerneffekt als auf super Design an.

Die obligatorische Warnung sei aber angebracht: wir haften für keine Schäden die ihr Euch, Anderen oder Dingen zufügt wenn ihr das hier Beschriebene ausprobiert. Es besteht auch keine Gewähr für Korrektheit!

Es gibt mehrere Möglichkeiten buntes Licht -sozusagen bastelnd- in den Raum zu bringen. Eine ist das klassische Fnordlicht, das allerdings nur mit “normalen” 5mm LEDs. Dann gibt es noch verschiedene Projekte mit RGB-vielfarb-LEDs wie zum Beispiel: das hier. Das alles ist aber nicht so schön, weil nicht hell genug. Also selbst ist der Nerd.

Eagle-CAD gibt’s frei im Netz in einer abgespeckten Version (die völlig reicht). Nützlich ist außerdem der reichelt.de Versand, die High-Power LEDs bestellt man am besten bei mouser.com. Etwas Geschick beim Löten sollte auch von Vorteil sein.

Das nrtm.de Moodlight besteht im wesentlichen aus 3 getrennten Teilen:

  • Einen Mikrocontroller, einen PWM-Mischer oder Was auch immer um getrennte PWM Signale für jede Farbe zu erzeugen.
  • Eine Leistungsschaltung die die PWM Signale als Eingang nimmt und dadurch die LEDs “an und aus” schaltet (was bei >100Hz einer Dimmung entspricht).
  • Ein Gehäuse oder Irgendetwas was die LEDs und ihre Kühlung aufnimmt.

Als PWM-Erzeuger benutze ich einen arduino-mega Mikrocontroller. Eigentlich ist dieser viel zu mächtig um nur PWM zu erzeugen. Da ich aber grundsätzlich jede Elektronik-Bastelei damit entwickle war es einfacher erst mal den arduino zu benutzen. Später kann man beispielsweise einen kleinen ATMEGA8 und einen NXP-Farbmischer dazu benutzen. Die PWM-Signale dienen wie oben beschrieben als Eingang für folgende Schaltung:

Leistungsschaltung für nrtm-moodlight

An dieser Stelle ist eine Warnung angebracht. Die Widerstände nach den LEDs sind jeweils für die vorhanden LEDs an zu passen und korrekt zu dimensionieren. Vor allem ist auf die Leistung der Widerstände ausreichend groß zu dimensionieren. Für LED Stromversorgung und die zugehörige Widerstandsberechnung ist ein Blick in die Wikipedia bzw. led-treiber.de, letzteres ist sowieso sehr lesenswert.

Die Funktion dieser Leistungsschaltung ist recht simpel. Im Prinzip will man ja einen großen Strom (der durch die LEDs fließt) ganz schnell ein und aus schalten (PWM). Das PWM-Signal aus dem Mikrocontroller ist aber nicht ausreichend um den großen BD139 Transistor zu schalten. Deshalb muss ein kleiner Transistor (BC550) den großen ansteuern und dieser kleine wird mit dem PWM-Signal geschaltet. Die LEDs sind hier nur symbolisch eingezeichnet, da die so groß sind würden sie sowieso nicht auf die Leiterplatte passen. Deshalb werden sie über die Buchsen später per Kabel (gestrichelt) verbunden. Da es eine gemeinsame Masse geben muss wird die Masse des Mikrocontrollers noch mit 4,7kOhm Widerstand auf die Masse der Leistungsschaltung geklemmt. Hier empfiehlt es sich mit einem Messgerät mal nach zu messen, es sollten nicht mehr als 10mA über diesen Widerstand abfließen, sonst besteht die Gefahr das der Mikrocontroller gegrillt wird. Zu beachten ist noch das die Leistungstransistoren und möglicherweise auch die Widerstände gekühlt werden müssen. Die Leistungstransistoren sind auch abwechselnd gedreht damit die Kühlkörper auf das Board passen.
Die 12V für die Spannungsversorgung der LEDs holt man sich aus einem Netzteil was 3A Output bei 12V Gleichspannung liefern kann.

Layout (Top-Layer rot) für das Leistungs-Board

Das LED-Board kann man gestalten wie man möchte. Allerdings müssen die LEDs passiv gekühlt werden. Ich habe eine Mischung aus 1/2 Aluminiumspänen und 1/2 Epoxidharzkleber benutzt um sie auf 4x4x5cm Kühlkörper zu kleben. Die Aluspäne dienen der Wärmeleitung.

Jetzt kann man beliebige Folgen von PWM-Signalen erzeugen um die Farbmischung zu bewerkstelligen … der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt.

Teileliste (mouser.com Artikelnummern), den Rest wie Transistoren bitte selber bei reichelt.de aussuchen:

  • 889-R42182 LED Rot
  • 889-B42182 LED Blau
  • 889-W42182U LED Weiß
  • 897-LZ110G105 LED Grün
  • 889-A42182 LED Amber

bestueck_layer_black Bestückungsschablone für Leistungsschaltung

top_layer_black Top Layer Belichtungsschablone der Leistungsschaltung

bottom_layer_black Bottom Layer Belichtungsschablone der Leistungsschaltung

Linux Cluster in Theorie und Praxis WS 2010/2011

August 3rd, 2010 1 comment

Auch dieses Wintersemester wird wieder die Vorlesung (mit Praktikum) “Linux Cluster in Theorie und Praxis” (Vorsicht, Link auf die alte Seite) angeboten. Nähere Hinweise werden bald auf den “Lehre”-Seiten des ZIH Internetauftrittes zu sehen sein.  Dieses Jahr haben wir 4 Cluster, somit können wir 12 Leute durch das Praktikum begleiten. Der Inhalt ist ähnlich wie letztes Jahr, der Administrations-Teil etwas gestrafft dafür mehr Zeit für Programmieraufgaben und Benchmarks.

Wer Interesse und Fragen hat möge sich bitte mit Andy Georgi in Verbindung setzen.

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E-Postbrief

July 23rd, 2010 7 comments

Udo Vetter wurde zum neuen E-Postbrief der Deutschen Post interviewed, so oft habe ich innerhalb von 10 Minuten lange nicht mehr meinen Kopf geschüttelt. Long Story short: wer das benutzt ist selber schuld.

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Erster :-)

June 15th, 2010 1 comment

Seit einer Weile nun schon intern im Gespräch, seit gestern endlich offiziell – die erste 100-Gigabit-Leitung zwischen der TU Dresden und TU Bergakademie Freiberg. Hier gehts zum offiziellen Press Release.

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