November 27th, 2010
robin
Nachdem sich ja gestern 5 Provider mit unserer Familienministerin auf die freiwillige Einführung einer Zensurinfrastruktur geeinigt haben, graust es sicherlich dem einen oder anderen geneigten Staatsbürger davor, weiterhin zur Wohlfahrt dieser Unternehmen durch ein bestehendes Vertragsverhältnis beizutragen. Hinzu kommt, dass man sich an einem Finger abzählen kann, wie sicher seine Daten bei einem solchen Provider sind nachdem man nun erfahren hat, wessen Geistes Kinder dort in den Chefetagen wandeln.
Anders als Andreas Bogk vom CCC, der in einem TAZ-Interview vorschlägt, Klage gegen den Provider einzureichen, bleibt einem als Kunden noch das Recht zur Kündigung. Studiosi Iuris hat einen ganz interessanten Artikel zur rechtlichen Grundlage einer solchen Kündigung zusammengestellt. Da momentan ja noch nichts zensiert wird, gilt es abzuwarten und einer eventuellen AGB-Änderung des Providers zu widersprechen.
Man kann natürlich auch ordentlich fristgerecht kündigen und im Kündigungsschreiben mitteilen, was man als Kunde davon hält dass der Provider bei diesem Dummenfang mitmacht.
Nachdem sich ja gestern 5 Provider mit unserer Familienministerin auf die freiwillige Einführung einer Zensurinfrastruktur geeinigt haben, graust es sicherlich dem einen oder anderen geneigten Staatsbürger davor, weiterhin zur Wohlfahrt dieser Unternehmen durch ein bestehendes Vertragsverhältnis beizutragen. Hinzu kommt, dass man sich an einem Finger abzählen kann, wie sicher seine Daten bei einem solchen ...
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